Makromodell

Da der Aktienmarkt vornehmlich vom Mittelzufluss lebt, versuchen wir mit diesem Modell festzustellen, wann es zu einem Mittelzufluss- oder Abfluss kommt. Je langfristiger die Prognose, desto mehr dominieren die Fundamentaldaten. Da diese miteinander verflochten sind und die Auswirkungen zeitversetzt stattfinden, erfolgt die Analyse rückwirkend in einem Zeitfenster zwischen 12 und 18 Monaten.

 

Bei diesem Testlauf wurde auf einige Hilfsmittel verzichtet, die normalerweise in das Sortiment einer Analyse gehören. Einfach aus dem Grund, dass diese Hilfsmittel zumindest bei dieser Strategie laut unserer Recherche keinen Mehrwert ergeben haben.

 

-Es wird komplett auf technische Analyse verzichtet, da diese nach unseren Backtests nicht funktioniert.

 

-Auch auf die Einbeziehung des Value at Risk und ähnlicher Methoden wird verzichtet. Diese dienen dazu die Verlusthöhe innerhalb eines gegebenen Zeitraums mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit zu identifizieren. Viele große Portfolios oder Fonds steuern damit ihre Asset Allocation. Bei einem erhöhten Risiko tätigen die großen Fonds und Portfolios eine Umschichtung in weniger risikoreiche Assets (wie z.B. in Staatsanleihen oder Covered Bonds) oder in Liquidität. Ob die Steuerung der Asset Allocation mittels der Kennzahl sinnvoll ist, bleibt dahingestellt (zu groß sind mittlerweile die Korrelationen der verschiedenen Märkte Aktien, Anleihen und Rohstoffe in schwierigen Marktphasen). Zur Risikominimierung könnte es genutzt werden um große Einbrüche im Portfolio zu verhindern. Dies kostet leider aber auch viel an Performance, so dass man unser Erachtens eine viel zu hohe Prämie für eine nur rudimentäre Risikominimierung bezahlt.

 

-Auch auf feste Stopps wird verzichtet, da diese bei diesem Modell im Backtest keinen Mehrwert ergeben haben.

Wie man Anhand des Backtests seit 1990 erkennen kann, ist es möglich allein durch Beachtung von Makroökonomischen Daten eine Outperformance zu Aktienindex zu erreichen. Hierbei haben wir mit 100 Punkten angefangen. Man sieht die Wertentwicklung des Musterportfolios (blau) im Vergleich zum DAX (rot). Dies ist natürlich keine Garantie, das die makroökonomischen Modelle auch in Zukunft weiterhin so gut funktionieren werden.

 

 

 

 

 

 

 

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